Irokesen-Ausstellung

bis 6.1.2014 - Auf spannende Spurensuche kann man seit dem 18. Oktober im Martin-Gropius-Bau gehen. Neben der Ausstellung "Auf den Spuren der Irokesen" wird es dort auch interessante Workshops und spezielle Kinderführungen geben.

Veranstaltungen für Familien: Irokesen-Ausstellung

© J. Honegger

Nur wenige der in die Hunderte zählenden indigenen Völker Nordamerikas beschäftigten die europäische Vorstellung in dem Ausmaß, wie es die Irokesen taten.

Bestandteil der Ausstellung ist die Entwicklung der irokesischen Kultur von ihren Ursprüngen bis hin zu ihrer lebendigen Artikulation im heutigen Kanada und den Vereinigten Staaten. Sie folgt der wechselvollen Geschichte der Irokesen durch die von Krieg, Handel und christlicher Missionierung gekennzeichnete Kolonialzeit bis zum Auseinanderbrechen der Irokesenliga im Zuge der Amerikanischen Revolution, durch das von Landverlust, Isolation auf Reservationen und Anpassung an die Mehrheitsgesellschaft geprägte 19. Jahrhundert bis zu den Autonomiebestrebungen und dem Wiedererstarken indigener kultureller Identität im 20. und 21. Jahrhundert.

Von steinzeitlichen Pfeilspitzen, zerbrochenen Keramiken, prächtigen Waffen bis hin zu Aquarellen, die das Alltagsleben zeigen, gibt es während des Rundgangs einiges zu entdecken.

Die Kinderführungen sind immer Sonn-und Feiertags parallel zur Erwachsenenführung um 13.45 Uhr. Der Workshop zu dem Thema Tiersymbole findet am 7.12. oder 14.12 von 15.00 bis 17.00 Uhr statt.

Workshop und Geschichten in der Ausstellung am 7.12., 8.12., und 14.12. | Ausstellung bis 6.1. | 10.00-19.00 Uhr |
Martin-Gropius-Bau | Niederkirchnerstraße 7 | 10963 Berlin-Kreuzberg | T. 24749888 |  Eintritt frei bis 16 Jahre | Tickets und Anmeldung für den Workshop unter 24749888 |  www.gropiusbau.de 

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