Insektenhotel

Insekten sind bewundernswerte Tiere. Darum wollen wir ihnen ein Zuhause in unseren schönen Gärten geben. Mit dieser tollen Anleitung zeigen wir euch, wie leicht es geht ein schönes Insektenhotel zu bauen.

insektenhotel

© Franckh Kosmos Verlag

Material:
• einfacher Rahmen aus Lärchenbrettern, alternativ alte Schublade oder Vogelhäuschen aus unbehandeltem Holz
• Gehrungssäge für dreieckige Rahmen
• Dachpappe als Dachabdeckung
• hohle Pflanzenstängel, z. B. von Holunder, Schilf, Binsen, Königskerzen in etwa 10 cm Länge
• Lehm
• 12 bis 15 cm dicke Klötze aus Hartholz wie Eiche, Buche, Esche, Ahorn, Apfel und Robinie
• Bohrmaschine mit Bohraufsätzen für Holz
• Gartenschere
• Draht oder Schnur
• langer Besenstiel o. Ä.
• Stricknadel

 

Der dreieckige Rahmen

Schritt 1:
Zwei Dachbretter auf Gehrung schneiden: Dazu eine Gehrungssäge verwenden, bei der das Brett in eine Führung mit verstellbarem Winkelgrad eingelegt wird. Die Bretter im gewünschten Winkel zusägen.

Schritt 2:
In die Mitte des Bodenbrettes mit dem Holzbohraufsatz eine besenstielgroße, kreisrunde Öffnung fräsen. Das fertige Häuschen wird später auf dem Holzstiel in ein sonniges Beet gesteckt.

Schritt 3:
Die Rahmenbretter miteinander verschrauben (genagelte Verbindungen springen bei Regen schneller auf, da das Holz aufquillt).

 

Die Füllung

Schritt 1:
Hierfür Pflanzenstängel und Holz sammeln. Dabei nur Naturstoffe verwenden, die nicht mit Chemikalien wie Pflanzenschutzmitteln behandelt wurden. Hohle Pflanzenstängel sind ein gutes Füllmaterial. Sie werden etwa auf 10 cm Länge gekürzt und mit Draht oder Schnur gebündelt. Mit einer Stricknadel prüfen, ob die Hohlräume groß genug sind.

Schritt 2:

Insektenhotel mit Naturmaterialien befüllen | HIMBEER Magazin

Große und dicke Teile als Erstes in den Rahmen einsetzen. Die Hartholzscheiben dafür vorher in etwa 2 cm Abstand mit tiefen, aber nicht durchstoßenden Bohrlöchern im Durchmesser von 2 bis 10 mm versehen.

Schritt 3:
Zwischenräume mit Stöckchen füllen | HIMBEER Magazin

Zwischenräume z. B. mit Stöckchen auffüllen. Ecken und Rückseite des Hotels mit Lehm verkleben.

Schritt 4:
Der beste Standort für die wärmeliebenden Besucher ist sonnig und geschützt.

Tipp:
Man unterschätzt schnell, wie viel Material schon in einen kleinen Rahmen passt. Daher fängt man am besten erst mal mit dem Bau eines kleinen Hotels an. Wer viel Material gesammelt hat, kann sich beispielsweise an das Füllen eines alten Holzregals machen. Dabei aber unbedingt unbehandeltes Holz verwenden, damit die Insekten nicht zu Schaden kommen!

 

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Bildnachweis: © Franckh Kosmos Verlag

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