Gekommen um zu bleiben

Der Konflikt in Syrien wird auf absehbare Zeit nicht gelöst werden und auch wenn es sich viele von ihnen wünschen, wird die Rückkehr in ihre Heimat solange nicht möglich sein – 1,1 Millionen Geflüchtete kamen 2015 nach Deutschland. Darunter Tausende Kinder und minderjährige Jugendliche. Gerade ihnen, die von der Flucht traumatisiert und verängstig sind, fällt es schwer, Kontakt zu Gleichaltrigen zu knüpfen. Weshalb es umso wichtiger ist, Raum für Begegnungen und positive Erfahrungen zu schaffen. Wie das gelingen kann, zeigen die Initiative MitMachMusik, eine Willkommensklasse und ein integratives Sportprojekt. HIMBEER hat sie besucht und gesehen, wie sich Kinder auch ohne Worte verstehen.

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MitMachMusik © Dominik Butzmann

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Willkommensklasse © Dominik Butzmann

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Willkommensklasse © Dominik Butzmann

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Jugendsportclub © Dominik Butzmann

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Jugendsportclub © Dominik Butzmann

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Jugendsportclub © Dominik Butzmann

Auf der zweiten Etage des Flüchtlingsheims herrscht an diesem Freitagnachmittag ein quirliges Treiben. Überall sieht man Kinder mit bunten Tüchern im Haar oder in der Hand über den Flur rennen. Die einen haben bereits ein Musikinstrument in der Hand, die anderen scheinen sich noch nicht so recht entscheiden zu können, welches sie heute gerne ausprobieren würden. Mittendrin steht Marie Kogge, Violinistin und Musiklehrerin. Eine Frau, für die es mit ihrer mitreißenden Art ein Leichtes scheint, Kinder für ihr Instrument, die Geige, zu begeistern. Ein ums andere Mal beginnt sie den Takt für ein Stück vorzugeben, wobei sie ganz nebenbei den Kindern noch zeigt, wie und auf welche Saite sie ihre Finger legen müssen.

Die Augen der achtjährigen Sara strahlen, sobald sie auf ihrer Geige zu spielen beginnt. Und auch ihre Freundin, die zehnjährige Robila aus Afghanistan, ist ganz bei der Sache. Flucht, Sprachbarrieren, das alles scheint für die Kinder in diesem Moment ganz weit weg zu sein. Stattdessen konzentrieren sie sich vollständig auf die Musik, ganz wie die beiden deutschen Besucherkinder Elisabeth und Theresa, die ebenso konzentriert ihren Geigen- und Cellobogen schwingen.

Währendessen hört man aus dem Flur dumpfe Trommelgeräusche ins Zimmer klingen. Dort spielt bereits eine weitere Musikgruppe, bestehend aus dem 22-jährigen Mehyar und zwei jungen Männern aus Afghanistan. Eine Gruppe, die auf Initiative der Geflüchteten selbst entstanden ist, weil es zu viele junge Erwachsene gab, die ebenfalls an dem MitMachMusik-Projekt teilnehmen wollten.

Mehyar und sein 25-jähriger Bruder Alaa, die gemeinsam aus der syrischen Stadt Masyaf nach Deutschland geflohen sind, stießen als eine der Ersten zu dem Integrationsprojekt. Und das völlig zufällig. Ein Freund von Marie, der den Geflüchteten als Pate bei der deutschen Bürokratie zur Seite steht, hörte, wie Meyhar in der Warteschlange das Stück „Der Schwan“ des französischen Musikers Camille Saint-SaСns sang. Sofort war ihm klar: „Das muss ein Profimusiker sein!“

Kurz entschlossen rief er Marie Kogge an und noch am selben Abend stand er mit den beiden syrischen Männern vor ihrer Tür. „Dabei hatte ich doch gar keine Ahnung von arabischer Musik.“ Also tranken die Drei erst einmal miteinander Tee, bis sie zu neugierig aufeinander waren und einfach anfingen, miteinander zu musizieren. Schon bei diesem ersten Treffen entwickelten sie gemeinsam die Idee, ein musikalisches Projekt für Flüchtlingskinder zu initiieren, um den Kindern, die hier ankommen und die Sprache nicht beherrschen, eine Stimme zu geben.

Eine Stimme, die wie die Musik ohne Worte funktioniert und im besten Fall ein erstes Bindeglied zu den gleichaltrigen deutschen Kindern ist. Gerade will Marie Kogge weitererzählen, da wird unser Gespräch auch schon von einem kleinen orientalischen Jungen unterbrochen. Völlig außer Atem steht er vor der Tür, und als er sieht, dass die anderen Kinder schon dabei sind, ihre Instrumente einzuräumen, blickt er enttäuscht Marie Kogge an.

„Schnell“, ruft diese ihm zu, „Alaa ist noch da“. Und schon ist der Junge in den Musikraum verschwunden, denn er will zumindest noch ein bisschen mit seinem Lehrer musizieren können. Da kommt auch schon Robila ums Eck. In ihrer Hand hält sie ein kleines Schulheft, das sie freudig Marie Kogge entgegen hält. „Am Anfang haben wir noch den Fehler gemacht, gleich bei der Auftaktveranstaltung Instrumente an die Kinder zu verteilen. Was zu großer Unruhe, Neid und Gezanke geführt hat. Denn wer einmal alles verloren hat, gibt so schnell nicht her, was er ergattert hat!“

Daraus entstand die Idee mit den Heften, von denen Robila jetzt eines in den Händen hält. Am Ende jeder Stunde bekommen die Kinder ein Bild, auf dem zu sehen ist, was die Musikschüler dieses Mal gelernt haben. Das Bild wird dann ins Heft geklebt. Und wenn das Heft voll ist, dann bekommen sie ganz festlich ihr eigenes Instrument verliehen. So wie Robila, deren Heft an diesem Tag endlich voll geworden ist und die bald eines der gestifteten Instrumente ihr eigen nennen darf.

Das MitMachMusik-Projekt freut sich über Instrumenten-Spenden: Kleine Geigen, Celli, Blockflöten oder Schlagzeug – alles ist willkommen. www.mit-mach-musik.de

Neben Instrumentenspenden gibt es weitere Möglichkeiten, dieses tolle Projekt zu unterstützen, z.B. Musik-Patenschaften.

 

Wie froh die Kinder darüber sind, dass sie endlich wieder lernen dürfen, das kann man auch in der Willkommensklasse an der Grundschule im Blumenviertel sehen. Mit wachen Augen schauen die Kinder zwischen sieben und zehn Jahren ihre Lehrerin, die 48-jährige Franka Ludwig an, die gerade noch dabei ist einige Hefte zu sortieren, bevor es mit dem Morgenkreis losgeht.

„Guten Morgen Satiya“, begrüßt die Lehrerin ein schmales orientalisches Mädchen und wirft ihm einen Ball zu. „Guten Morgen Frau Ludwig“, antwortet sie leise und lächelt dabei. Franka Ludwig nickt ihr aufmunternd zu. „Satiya, was spielst du gerne?“ Das Mädchen legt den Kopf schief und lächelt verlegen. „Computer?“, gibt sie unsicher zurück. Die Lehrerin lacht. „Was sonst“, sagt sie immer noch lachend.

Doch schon geht es weiter, bis alle Kinder an der Reihe waren. „Die meisten Kinder sind froh, endlich wieder lernen zu können“, erzählt Franka Ludwig, während die Schüler sich an den Tisch setzen und eifrig ihre Hefte aufschlagen. Manche, so wie die zehnjährige Bayan aus Syrien, versuchen sich schon an ersten deutschen SКtzen. Andere, wie der siebenjährige Mohammed, der seit vier Wochen dabei ist und aus dem Irak stammt, müssen noch als Vorbereitung auf die Schreibschrift mit einem Stift Bögen nachfahren. Ohne darüber nachzudenken, schlägt der Junge das Übungsheft von hinten auf, so wie es im Arabischen üblich ist. Dann grinst er, schüttelt den Kopf und korrigiert sich von selbst. Bald wird ihm das sicher nicht mehr passieren.

Denn gerade den jüngeren Kindern fällt es sichtlich leicht, die deutsche Sprache zu lernen. Es ist auffällig ruhig im Raum. Sicher auch, weil es heute nur sieben Kinder sind. Und da sie alle aus den verschiedensten Ländern kommen – Turkmenistan, Syrien, den Philippinen oder Tschetschenien – verständigen sie sich größtenteils auf Deutsch, wenn sie miteinander reden. Insgesamt sind zwölf Kinder in der Willkommensklasse, um die deutsche Sprache zu lernen. Spätestens nach einem Jahr, so erzählt die Lehrerin, werden die Kinder in Regelklassen geschickt. Wenn möglich, auf derselben Schule. Doch nicht immer ist in der entsprechenden Klassenstufe auch ein Platz frei. Dann muss das Landesschulamt eine andere passende Schule finden.

Damit die geflüchteten Kinder so schnell wie möglich Kontakt zu Gleichaltrigen finden, werden ihnen Kinderpaten zur Seite gestellt. „Meistens ein gleichaltriges Mädchen und ein Junge, außer es findet sich nur einer“, berichtet Franka Ludwig, „aber das ist bisher noch nie passiert. Meistens wollen alle Kinder aus der Klasse Paten sein.“ Denn die meisten sind neugierig auf die Kinder aus den anderen Ländern. Damit den geflüchteten Kindern der Übergang in die Regelklasse so leicht wie möglich fällt, werden sie zudem für einige Stunden in die entsprechende Klasse der Schule geschickt. So wie es heute bei den fehlenden fünf Kindern der Fall ist. Dadurch soll verhindert werden, dass eine Trennung zwischen den Regelschülern und den Willkommensklassenkindern entsteht.

Denn natürlich ist es das Ziel, die Kinder so schnell wie möglich zu integrieren. Vor allem die Kinderpaten sind dabei eine große Stütze. Regelmäßig holen sie ihre Willkommenskinder vom Unterricht ab und nehmen sie für einzelne Stunden mit in den Regelunterricht. Trotzdem bekommt man den Eindruck, dass noch eine gewisse Distanz zwischen den Regelschulkindern und denen aus der Willkommensklasse herrscht und sie im Endeffekt doch immer in ihren Grüppchen zusammen sitzen. So wie an diesem Tag beim Frühstück, zu dem zwei Regelschulkinder zu Besuch gekommen sind. Aber vielleicht sind die deutschen Kinder auch manchmal einfach nur etwas eifersüchtig auf die ungesunden Pausensnacks, welche die Willkommenskinder mit in die Schule nehmen. Nicht unbedingt freiwillig, wie die Lehrerin Frau Ludwig erzКhlt, denn oft bekommen sie in den Heimen auch nichts anderes ausgeteilt.

Endlich ist Pause. Eilig stürmen alle Kinder hinaus. Denn auch wenn sie sichtbar gerne in der Willkommensklasse sind, ist und bleibt das Beste an der Schule doch noch immer die Zeit zwischen den Stunden. „Tschüss“, ruft uns der kleine Mohammed hinterher. Seine Augen strahlen, seine Haltung, Mimik, alles ist entspannt und leicht. Genauso wie es bei einem Kind seines Alters sein sollte. Und dann ist er auch schon weg, um mit den anderen Kindern zu spielen.

 

Auf dem Fußballplatz des Sportclubs geht es indes schon etwas wilder daher. Denn wenn über zehn Kinder miteinander Fußball spielen, versucht jeder möglichst lautstark auf sich aufmerksam zu machen, um irgendwie an den Ball zu kommen. Der kleine Hinterhof, in dem sich, neben zwei kleinen FuІballfeldern, auch ein Kletterturm und ein nagelnagelneuer Parcoursspielplatz befinden, ist eine wahre Oase mitten in der Stadt. Eingerahmt von Mehrfamilienhäusern und mehreren Clubhäuschen hat man das Gefühl, auf einer Art Minidorfplatz zu stehen, auf dem der Sozialarbeiter Peter Wißmann und sein Kollege Sprechstunde halten. Mit einer Kaffeetasse in der Hand sitzen die beiden Mitarbeiter des Clubs an einem kleinen Plastiktisch und beantworten geduldig Fragen von herbeieilenden Kindern, während sie aus dem Augenwinkel das wilde Treiben der restlichen Meute wachsam im Auge behalten.

Immer wieder kommen auch Eltern an den Sozialarbeitertisch. So wie Achmed, der Vater des 14-jährigen Abdullah und des zwölfjährigen Mohmad, die seit eineinhalb Jahren auf die umliegenden Schulen im Kiez gehen und regelmäßig hier auf dem Sportplatz Fußball spielen. Jeder, der Lust hat, kann hier dazustoІen. Natürlich auch Geflüchtete. Und als vor vier Jahren in der Nähe eine Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete aufgemacht hat, haben Peter Wißmann und sein Kollege nicht lange gezögert und sofort am ersten Tag bei der Heimleitung angerufen und gefragt, ob die Kinder nicht ein Mal in der Woche zum Fußballspielen vorbeikommen wollen.

Seitdem werden die Kinder jeden Freitagnachmittag von einem ehrenamtlichen Helfer in der Gemeinschaftsunterkunft abgeholt und zum Sportverein gebracht. „Wie viele kommen, kann man nie genau sagen“, erzählt Peter Wißmann. „Aber unsere Freitagsgruppe ist so gut wie noch nie ausgefallen“. Selbst an diesem Brückentag nicht, an dem aus dem Kiez zwar wenige Kinder, dafür aber umso mehr Geflüchtete da sind.

Für Wißmann, der schon seit zwölf Jahren hier arbeitet, ist dieser Club ein wahrer Ort der Glückseligkeit. „Denn dadurch, dass das Publikum und die Nachbarn so international sind, gibt es kaum Konflikte.“ Wobei für ihn sowieso klar ist, dass ein Kind, sobald es hier lebt, auch dazugehört. Ganz gleich, woher es ursprünglich kommt und welche Sprache es spricht. Natürlich kommt es manchmal auch zu Konflikten. Insbesondere während des Fußballspielens. Denn manche von den geflüchteten Kindern würden schon etwas rabiater vorgehen, um an den Ball heranzukommen. Aber im Grunde ist es auch in diesem Punkt genauso wie bei den deutschen Kids. „Manche sind anstrengend und manche eben nicht.“

Was die Kinder alles mitgemacht haben, so Wißmann, das könne man vor allem in ihren Augen sehen. „Wobei ich den Eindruck habe, dass die Kinder, die jetzt aus Syrien kommen, wesentlich stärker traumatisiert sind als diejenigen, die noch vor drei Jahren hier ankamen.“ Weshalb es auch geschehen kann, dass ein kleiner Junge während des Fußballspielens von einem Panzer erzählt, der ein Haus in der Nachbarschaft kurzerhand bombardiert und zum Einstürzen gebracht hat. Kindergeschichten mitten aus dem Kriegsgebiet, die sie natürlich auch mit auf den Sportplatz nehmen. Doch sie spielen hier ganz deutlich nur die Nebenrolle.

Mit den beiden größeren Jungen Abdullah und Mohmad hat Wißmann vor einem halben Jahr an einer naheliegenden Grundschule, die einen Tag zum Thema „Flucht“ veranstaltet hat, bei einem Tipi-Talk mitgemacht. Sprich, die beiden geflüchteten Jungs saßen mit dem Sozialarbeiter in einem Tipi-Zelt und alle Kinder, die sie etwas fragen wollten, konnten hineinkommen und ihre Frage stellen. Und da Kinder sehr direkt sind und weniger Hemmung haben als Erwachsene, scheuten sie sich auch nicht zu fragen, ob die beiden Jungs auch Tote gesehen hätten, hungern mussten oder schlecht träumen würden.

„Was zum Glück nicht der Fall ist“, so Wißmann. „Aber was mich sehr gewundert hat“, so fährt er fort, „war, dass sie auf die Frage, ob sie in ihre Heimat zurückkehren wollen, mit Ja geantwortet haben.“ Und das, obwohl die beiden offensichtlich bestens integriert sind. Langsam wird es Abend. Im Hintergrund sieht man die siebebjährige Feo leichtfüßig mit einem Eis über den Platz hüpfen, während sich die vierjährige Lousin am Klettern versucht und die größeren Fußballspieler auf einem Mäuerchen sitzen und hungrig Pizza essen. Ein friedlicher Anblick, dank dem sehr deutlich wird, dass es durchaus möglich ist, geflüchtete Kinder zu integrieren. Wenn man ihnen die Möglichkeit dazu gibt.

Text: Bettina Schuler

Auch unsere Autorin engagiert sich für Geflüchtete – über ihre Erfahrungen hat sie ein sehr lesenswertes Buch geschrieben:
Bettina Schuler: Norahib bikom heißt willkommen. Von ehrenamtlicher Flüchtlingshilfe, einer syrischen Familie und mir. Eine Freundschaftsgeschichte, Eden Books, 04/2016, 978-3-959-10048-9, 14,95 Euro.

Bestellbar ist das Buch bei jedem Buchladen eures Vertrauens, dem grünen Onlinebuchhandel ecobookstore, der einen Großteil seiner Gewinne für Klima- und Umweltschutzprojekte spendet, FairBuch, die mit ihren Gewinnen die Kindernothilfe unterstützen, oder bei Amazon.

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