Hier spielt die Musik – Kinder und ihre Instrumente

Musik hilft Kindern, besser zu lernen, sich zu konzentrieren, ausgeglichener zu sein. Stimmt alles und es sind gute Gründe, seinen Kindern das Erlernen eines Instrumentes nahezulegen. Der beste aber ist, dass sich ihnen mit dem Musizieren eine universelle Sprache und unvergleichliche emotionale Erfahrungen eröffnen.

Klavier

Taja, 7 Jahre, spielt Klavier. © Stefan Kraul

Horn

Leonardo, 9 Jahre, spielt Waldhorn. © Stefan Kraul

Geige

Annika, 9 Jahre, spielt Geige. © Stefan Kraul

Ukkulele

Josef, 4 Jahre, spielt Ukulele. © Stefan Kraul

Klarinette

Frederik, 10 Jahre, spielt Klarinette. © Stefan Kraul

Accordion

Thies, 8 Jahre, spielt Akkordeon. © Stefan Kraul

Cello

Béla, 11 Jahre, spielt Cello. © Stefan Kraul

Ob die unvermeidliche Blockflöte, Klavier, Geige, Waldhorn, Cello, Klarinette, Ukulele oder Akkordeon – ein Instrument zu beherrschen, ist ein wertvoller Schatz fürs ganze Leben. Auch wenn es manchmal ein wenig dauert, bis das passende Instrument gefunden, die Fertigkeiten so ausgereift sind, dass es auch den Zuhörern Spaß macht. Aber früh übt sich und so haben wir acht Kinder mit ihren Instrumenten vor die Kamera gebeten und uns von ihren Erfahrungen damit berichten lassen. Unsere Autorin Katinka Buddenkotte hingegen schaut auf die musikalischen Gehversuche ihrer Kindheit und Jugend zurück, deren Fehlschläge sie aber bis heute nicht davon abhalten, Musik leidenschaftlich zu lieben.

Die Bedeutung von Musik kann gar nicht überschätzt werden. Ja, ich glaube daran, dass schon Ungeborene mit schönen Tönen beschallt werden sollten, und auch, dass jedes Kind ein Instrument erlernen sollte, weil Musizieren Menschen miteinander verbindet. Ich verstehe, wenn Paare sich einzig aufgrund musikalischer Differenzen trennen, es lässt sich über nichts leidenschaftlicher streiten als über „gute“ und „schlechte“ Musik, wobei … Stopp: Musik an sich ist immer gut. Gerade, wenn ein Kind entdeckt, welch ein Zauber von ihr ausgehen kann, oder in meinem Fall – welch ein Schrecken.

Denn Musik war auch meine erste Liebe. Allein, sie wurde nicht erwidert, bzw. konnte ich sie nicht durch meine Macher-Qualitäten überzeugen. Obwohl schon früh alle Weichen mehr als günstig gestellt waren. Mein Vater besitzt nicht nur ein Klavier, sondern auch das absolute Gehör. Und für mich gab es nichts Faszinierenderes als meinen Papa, der irgendein neues Lied nur einmal im Radio hörte, und es Sekunden später nachklimpern konnte.

Unser Klavier wurde für mich zum Zauberkasten, den auch ich beherrschen wollte. Meine Eltern waren begeistert. Natürlich kam nur Privatunterricht in Frage, denn sie hatten aus ihren Fehlern gelernt. Aus reiner Unerfahrenheit und Leichtsinn hatte man die Freude meiner Schwester am Musizieren im Keim erstickt, indem man sie in eine kurze, aussichtslose Schlacht geschickt hatte, den schulisch organisierten Flötenkreis.

Kurzer Exkurs: Nein, es gibt auch keine guten oder schlechten Musikinstrumente. Einzige Ausnahme bildet die Blockflöte. Sie ist teuflisch, gerade weil man sie überall mit hinnehmen kann, jeder nach Minuten erste Töne auf dem teuflischen Lochstock erzielt. Aber sobald das Kind glaubt, es beherrsche das verfluchte Gerät, beginnt die Blockflöte, ganze Familien in den Wahnsinn zu treiben. Ihr Klang ist grauenhaft, die speicheltriefenden Reiniger liegen überall verstreut, der Advent wird zur Zerreißprobe. Weihnachtskonzerte geraten zur Folter, denn egal, wie vielstimmig das Ensemble auftritt: Man hört jeden schiefen Ton, den ein einzelnes – das eigene?- Kind auf dem hölzernen Biest produziert.

Viele Eltern denken, sie müssten durch diese Vorhölle, und hoffen, dass das Kind doch noch den Absprung auf ein anderes, richtiges Instrument schafft. Aber irgendwann ziehen viele doch die Reißleine, und verstecken das Mundstück auf dem Dachboden, wo es erst Dekaden später wieder auftaucht. Damit ist niemandem geholfen. Sicher, auch Geige oder Trompete klingen zunächst fürchterlich, wenn sie von kleinen Händen gezupft oder mit geringem Lungenvolumen getrötet werden. Aber entweder entwickelt das Kind Ehrgeiz und Freude, und es wird besser, oder das teure Instrument geht zurück an die Musikschule, fertig! Die billige  Blockflöte wird nie besser, sondern nur böser.

Zurück aber zu dem Kind, das von der fiesen Flöte verschont blieb und dessen Eltern ein herrliches altes Klavier ihr eigen nannten. Eine nette Musikpädagogik-Studentin wurde auserkoren, dem Kind das Klimpern auf den Tasten beizubringen. Das Kind klimperte. Tonleiter rauf, Tonleiter runter. Das Kind wurde wütend. Es wollte ABBA-Songs spielen, oder wenigstens etwas von Elton John. Die Lehrerin mahnte zu Geduld. Das Kind sollte erst die Noten lernen, und vor allem: das Zählen. Das Kind flippte aus, denn es ging ja schon zur Schule, und konnte sehr wohl zählen, nur offenbar: nicht im Takt.

Nach acht Unterrichtsstunden (und dem Wechsel der Klavierlehrerin) stellte sich heraus, dass das Kind das Konzentrationsvermögen eines Goldfisches und das Rhythmusgefühl eines Brötchens hatte. Nicht schlimm, dachten sich die Eltern, das Kind soll ja nicht können, sondern lernen. Das ist im Prinzip richtig und wichtig. Bloß keinen Druck aufbauen, wenn es um das Herantasten an die Tasten geht. Aber zu dem unkontrollierten Zusammenspiel von Kopf und Händen des Kindes kam, dass dessen Frustrationstoleranz gegen Null ging.

Jedem falschen Ton folgte ein wütender Schrei, und während die Mutter der Meinung war, das Kind müsse sich da durchbeißen, war die gesamte Nachbarschaft mittlerweile anderer Meinung. Und irgendwann sprach der Vater ein Machtwort. Nein, seine Tochter solle sich auf keinen Fall mit dem Klavier quälen. Am Ende bekäme es noch ein gestörtes Verhältnis zur Musik selbst.

Damals nahm ich diese Entscheidung mit großer Erleichterung auf. Aber natürlich, und zum Glück, wurde ich nicht vom allgegenwärtigen Einfluss der Musik verschont. In der fünften Klasse begann allerdings zunächst mein zweites Martyrium. Zur Musiktheorie fand ich genau so wenig Zugang wie zur Vektorrechnung. Aber selbstverständlich konnte jeder, der sich im Quintenzirkel heillos verlief, im Unterricht noch punkten, und zwar im Chor. Und jeder, der mit Freude und Elan dabei ist, kann doch singen, oder?

Fast. Jungs in der Entwicklung sind kurzzeitig vom Gesang entschuldigt, steigen aber nach ein paar Monaten mit einer gereiften Stimmlage wieder ein. Solange brummen sie halt mit, in der hintersten Reihe, kein Problem. Das Problem hieß wieder mal Katinka. Vielleicht geschah es aus einer Anwandlung uneingeschränkter Solidarität gegenüber meinen männlichen Mitschülern, jedenfalls erlitt ich den gewaltigsten, langwierigsten Stimmbruch aller Zeiten.

Ich kann bis heute nicht singen, das dafür sehr tief, und dabei keinen einzigen Ton halten. Ich durfte nicht mal mitbrummen, sondern wurde als Pantomime-Sopran eingesetzt. Mein „Dichthalten“, oder netter gesagt, meine Leistungen im Vollplayback wurde erstaunlicherweise mit einem „befriedigend“ belohnt. Noch erstaunlicher war nur, dass ich bis heute jede einzelne Textzeile aus nahezu unbekannten Volksliedern auswendig kann, aber das wahre Wunder ist: ich liebte die Musik immer noch. Und irgendwann ließ sich die Musik, vielleicht aufgrund meiner stummen Beharrlichkeit, auf einen kleinen Flirt, ja sogar eine heiße Affäre mit mir ein.

Als ich vierzehn wurde, entdeckte ich eine Band. Nicht so eine, die meine Schwester auf Plattencovern anschmachtete, und die vorrangig aus Haaren und engen Hosen bestand, sondern eine echte, aus Fleisch und Blut. Sie spielten in unserer Stadt, auf Festen an der Uni, in Jugendzentren und in der Fußgängerzone. Und sie spielten guten alten Rock’n‘ Roll. Die Rolling Stones, die Kinks und die Beatles sind ja sozusagen von mir entdeckt worden, 1990, und ich war Fan mit Leib und Seele. Einmal kam ich von einem Konzert nach Hause, und meine Mutter schrie, weil sie dachte, ich sei überfallen worden. Dabei hatte ich nur getanzt. Und mir mein T-Shirt zerrissen. Dabei einen Arm gebrochen. Obwohl ich geradezu besinnungslos glücklich war, wurde ich mit Pubertät diagnostiziert, die Strafe war Konzertverbot.

Zu dieser Zeit lernte ich Musik als besten Freund und unschlagbare Waffe kennen. Es ist ganz natürlich, dass Eltern die Musik ihrer Kinder entweder nicht direkt verstehen oder hassen, aber mit The Cure konnte man sie schier in den Wahnsinn treiben. Ich besaß alle Platten, und konnte nach nur wenigen Wochen sogar den Plattenspieler annektieren und in mein Zimmer verfrachten, besser gesagt, in meine Höhle. Inklusive Altar für Robert Smith. Als sämtliche Kleidungsstücke mit den Songtexten der Band beschriftet waren, wich ich auf meine Unterarme aus. Und als ich mir eine Tätowiernadel wünschte, wünschten sich meine Eltern nichts sehnlicher, als dass ich wieder an die frische Luft gehen würde, gerne tagsüber.

Nach harten Verhandlungen bestand ich auf: Klavierunterricht. Exakt. Mit siebzehn wollte ich mich erneut dem Zauberkasten stellen. Zwar verliebte ich mich sehr in meinen Lehrer, aber den verwirrte ich nur: Mein Talent war nur sehr einseitig gewachsen, will heißen, ich konnte einzig und allein Griegs Sonate in E-Moll schmettern, die aber trauriger als jeder andere auf der Welt. Nach einem halben Jahr behauptete mein Lehrer, er würde auswandern, ich traf ihn Monate später zufällig in der Stadt. Die Liebe zur Musik aber blieb.

Über Jahre habe ich in einer Kneipe Bands bekocht, mein Freund lässt mich immer noch bei „Guitar Hero“ mitspielen, was mir beweist, dass er mich mehr als seine eigenen Trommelfelle liebt, sollte Geld übrig sein, investiere ich es in Konzertkarten. Und meine schönste Erinnerung wird für immer mein fünfzehnter Geburtstag bleiben, als mein Vater mich weckte, in dem er mein Lieblingsstück auf dem Klavier anstimmte, „Just like Heaven“ von, natürlich, The Cure. In zwei Jahren wird mein Vater 70. Vielleicht versuche ich, mir die Sonate von Grieg noch einmal drauf zu bringen. Aber wahrscheinlich ist das nicht. Man sollte die Liebe niemals zu sehr herausfordern …

Text: Katinka Buddenkotte
Alle Fotos: Stefan Kraul
Hair and Make Up: Cara-Lena Schmidt
Styling: Cariin Cowalscii

 

DIE KINDER UND IHRE INSTRUMENTE

Klavier – Das Tasteninstrument, dessen Anfänge sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen lassen, ist eines der beliebtesten Instrumente überhaupt. Heutzutage kann man es als Digital-Piano etwas platzsparender und dank der Möglichkeit, Kopfhörer anzuschliessen, geräuschärmer im Kinderzimmer unterbringen. Die meisten Musikschulen und Lehrer bieten Unterricht ab sechs Jahren an. Da sich schnell erste Erfolge hören lassen, ist das Klavier ein dankbares Instrument für Kinder.
Taja, 7 Jahre – es hört sich einfach schön an, findet auch die Siebenjährige, die seit einem Jahr einmal wöchentlich Klavierunterricht nimmt, je nach Laune übt und bereits ein paar erste Stücke wie „Der Läufer“ oder „Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder“ beherrscht. Den Klassiker „Für Elise“ möchte sie natürlich ebenfalls noch lernen. Zuvor hat sie schon das Gitarrespielen ausprobiert, aber am Klavier findet sie deutlich mehr Gefallen und möchte dabei bleiben.

Waldhorn – Das Blechblasinstrument hat seit dem 18. Jahrhundert seinen festen Platz in Orchestern. Für Kinder ist es nicht ganz so leicht zu erlernen. Wie bei allen Blasinstrumenten braucht es eine bewusste Atemtechnik, um ihm Töne entlocken zu können. Den Grundton hervorzubringen, ist beim Waldhorn aufgrund des Verhältnisses zwischen enger Mensur und großer Rohrlänge besonders schwierig – es gehört zu den längsten (würde man das Rohr „auswickeln“) Blasinstrumenten überhaupt.
Leonardo, 9 Jahre – Weil es wie Gold glänzt und ihm gleich das erste Ausprobieren gut gefiel, hat sich Leonardo vor fünf Jahren für das Waldhorn entschieden. Einmal in der Woche hat er Unterricht und übt jeden Tag. Dass man es auch sehr laut spielen kann, gefällt ihm an seinem Instrument besonders gut, weniger, dass manchmal die Lippen schmerzen, wenn er viel übt oder hohe Töne spielt. Aufhören kam aber noch nie in Frage, stattdessen spielt er zusätzlich noch Geige.

Geige – Erste Erwähnung findet das Streichinstrument im 16. Jahrhundert und hat sich seither nicht großartig verändert. Es muss ja nicht gleich eine Stradivari sein, aber da viele Saiteninstrumente bei gutem Umgang mit den Jahren eher besser werden, kann man sie gut gebraucht erwerben und wiederverkaufen. egal, ob es sich um ein gekauftes oder Mietinstrument handelt, es muss gut klingen, sonst vergeht dem Kind recht schnell der Spaß. Man sollte sich die Geige also vorher unbedingt anhören.
Annika, 9 Jahre – Seit einem Jahr spielt Annika Geige, nachdem sie schon Flötenunterricht in der Schule hatte und das Klavier bei einer Freundin getestet hat. Sie mag den Klang ebenso gerne wie das Aussehen ihres Instruments. Besonders die schönen Holzmuster gefallen der Neunjährigen, die einmal in der Woche Unterricht hat, einmal Orchesterprobe und vier- bis fünfmal übt. Zur WM im Sommer 2014 konnte sie die Nationalhymne spielen, nun übt sie Weihnachtslieder.

Ukulele – Das kleine gitarrenähnliche Zupfinstrument ist auf Hawaii aus dem portugiesischen Cavaquinho entstanden – der Name Ukulele bedeutet „Hüpfender Floh“. Nicht nur wegen seiner vergleichsweise geringen Anschaffungs- und Unterhaltungskosten ist es schon für kleinere Kinder gut geeignet. Es liegt ihnen gut in der Hand und sie können dem Instrument sofort Töne entlocken, wobei aber Spaß und Rhythmus mehr im Vordergrund stehen sollten, als Akkorde zu lernen.
Josef, 4 Jahre – Die Ukulele hat Josef zum ersten Geburtstag von seinem musikbegeisterten großen Bruder Béla geschenkt bekommen und seitdem probiert er sich mit wachsender Begeisterung am freien Spiel. Unterricht hat er noch nicht, er musiziert so für sich. Auszusetzen hat er überhaupt nichts an seinem Instrument, aber er liebäugelt auch mit dem Cello seines Bruders, das er probeweise sogar schon mal spielen durfte.

Klarinette – Das vielseitige Holzblasinstrument findet in den verschiedensten Musikrichtungen Verwendung und ist im klassischen Orchester ein wichtiges Soloinstrument. Im gegensatz zu Oboe und Fagott wird die Klarinette nur mit einem Rohrblatt geblasen. Für Kinder ist es anfangs schwierig, mit kleinen Fingern auf den relativ großen Grifflöchern sauber zu spielen. Gewöhnlich liegt das Einstiegsalter bei acht bis neun Jahren, um die B-Klarinette zu erlernen, die am gebräuchlichsten ist.
Frederik, 10 Jahre – Zur Klarinette ist Frederik vor etwa einem Jahr gekommen, weil sein Freund Aaron auch damit angefangen hatte. ihm gefällt, dass er das Instrument ganz gut spielen kann, auch wenn das viele Üben manchmal nervt. Davor hat er schon Geige und Schlagzeug ausprobiert, auch mit der Klarinette wollte er es zwischenzeitlich wieder sein lassen, weil er das Stück, das er gerade lernen sollte, so doof fand, aber beim nächsten hat es wieder Spaß gemacht.

Akkordeon – Das Handzuginstrument ist im Vergleich zu den meisten anderen Musikinstrumenten ein relativ junges und variantenreiches Instrument, das Ende des 18. Jahrhunderrts in der Musikwelt auftauchte und weit mehr als volkstümliche Musik hervorbringen kann. das empfohlene Einstiegsalter liegt bei etwa sieben Jahren, musikalisch begabte Kinder können aber schon früher beginnen. es gibt Knopf- und Pianoakkordeons, für Kinder ist es leichter, mit letzterem zu beginnen.
Thies, 8 Jahre – Als Thies vier jahre alt war, hat er sich in den Kopf gesetzt, Akkordeonspielen lernen zu wollen, zunächst wurde daraus nur eine Zieharmonika, aber als er seinen Wunsch hartnäckig weiterverfolgte, bekam er mit sechs dann den gewünschten Unterricht am Akkordeon. Als seine lehrerin in die Babypause ging, stellte sich ihre Nachfolgerin leider als „richtig unnett“ heraus und so will Thies nun lieber Marimbaphon bei einem Mann lernen.

Cello – Das Streichinstrument ist für Kinder ab ca. 6 Jahre geeignet. Aufgrund seiner Größe wird das Cello im Sitzen gespielt, es wird zwischen den Knien gehalten und mit dem Bogen über die Saiten gestrichen. Es gibt auch kleinere Varianten und extra Kinder-Celli. Der große Tonumfang umfasst alle Lagen der menschlichen Stimme. Wie bei den meisten in der Anschaffung etwas teureren Instrumente empfiehlt es sich, zunächst ein Instrument auszuleihen, bis das Kind sicher dabei bleiben möchte.
Béla, 11 Jahre – als er sieben Jahre alt war, hat sich Béla für sein Instrument entschieden, weil er es so schön findet. Schlagzeug und Bambus-Flöte hat er auch schon ausprobiert, doch treu geblieben ist er dem Cello, dessen klaren Klang er so mag. Einziger Kritikpunkt: „dass es so groß zum Rumtragen ist“. Aufhören wollte er jedenfalls noch nie, dazu macht es ihm zu viel Spaß. Fünfmal die Woche übt Béla, einmal hat er Einzelunterricht und einmal geht er zur Orchesterprobe.

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