Spielend durch die Winterferien

Das erste Schulhalbjahr ist vorbei und wir drücken während der Winterferien mal den Pauseknopf. Endlich mal Zeit für für ausgedehnte Runden mit Karten, Würfel und Co.! Wir stellen euch unsere Lieblingsspiele aus der Redaktion vor.

Familien-Gesellschaftsspiele-c-A.Ihlenfeld

© Anja Ihlenfeld

 

Esther empfiehlt: SET

Darum geht's: Hier kommen die Karten auf den Tisch, und zwar in Rasterform. Dann heißt es genau hinschauen: Wer findet zuerst das passende Set aus Farben, Formen und Symbolen? Konzentration ist gefragt! Wer am Ende die meisten Karten gesammelt hat, ist der Sieger.

Deshalb ist es mein Favorit: "SET kommt erst einmal schlicht daher. Aber man braucht eine Menge Konzentration und Ideenreichtum, um hier fix das „Set“ zu entdecken. Kinder sind hier, wie so oft schwer im Vorteil, wenn es darum geht 'um die Ecke zu denken'. Ein super Spiel, dass nicht langweilig wird."
Geeignet für bis zu acht Spieler ab 8 Jahren. 

 

 

Lola empfiehlt: Das Spiel des Lebens

Darum geht's: Ein echter Klassiker! Seit 1980 drehen Familien hierzulande am Rad des Lebens und erfinden dabei ihren Lebenslauf immer wieder neu. Von der Schule bis zum Rentenalter spielt man sich durch verschiedene Berufe, bekommt Kinder, geht nochmal studieren oder kauft ein Haus. Besonders die vielen Aufbauten und Figuren machen das Spiel zu einem speziellen Erlebnis, bei dem das Glück entscheidet. Mittlerweile gibt es das Spiel auch als Junior-Edition.

Deshalb ist es mein Favorit: “Ich kann mich erinnern, dass ich es als Kind sehr faszinierend fand, dass ganze Leben einmal durchzuspielen und ich dabei noch ganz am Anfang stand, obwohl das Spiel natürlich eher unrealistisch ist. Wenn ich es heute spiele, wirft es sogar einige Fragen auf. Möchte ich denn einmal heiraten und ein Haus kaufen und ist es mir überhaupt wichtig, ein riesiges Vermögen anzuhäufen und in eine schicke Villa mit Pool zu ziehen? Was ich an dem Spiel auch besonders mag ist das schön gestaltete Spielbrett, die kleinen Häuser, Autos und Spielfiguren, außerdem den hohen Spaßfaktor."
Geeignet für zwei bis sechs Spieler ab 8 Jahren. 

 

Sophie empfiehlt: Meisterwerke

Darum geht’s: Meisterwerke ist ein Zeichenspiel, bei dem man nicht zeichnen können muss. So hat auch niemand eine Ausrede! Drei Personen braucht man mindestens, aber mehr Spaß macht es natürlich in einer großen Runde. Jeder ist einmal der Meister, der auf Zeit ein Bild beschreiben muss. Die Künstler versuchen es so gut wie möglich anhand der Beschreibung aufzuzeichnen. Wichtig ist dabei das Gesamtgebilde, zum Beispiel die Anordnung der einzelnen Teile, Größenverhältnisse, aber auch Details. Denn am Ende bekommt man anhand einer Checkliste genau dafür die Punkte. Am Ende zählt beispielsweise nicht, ob der Baum schön aussieht, sondern ob er exakt sieben Äpfel trägt.

Deshalb ist es mein Favorit: "Es ist ein großer Spaß nach jeder Runde die Zeichnungen zu vergleichen! Auch stellt man schnell fest, ob jemand eine Rechts-Links-Schwäche hat oder wie unterschiedlich der Platz zum Zeichnen genutzt wird. Geeignet ist das Spiel ab acht Jahren und man sollte ca. eine Stunde Spielzeit einrechnen."
Geeignet für drei und mehr Spieler ab 8 Jahren. 

 

Antje empfiehlt: Der verzauberte Turm

Darum geht's: Ein klassischer Kampf zwischen Gut und Böse! Der Zauberer Rabenhorst hat die Prinzessin in seine Fänge bekommen und in den magischen Turm im Zauberwald eingesperrt. Nur er kennt das Versteck des Schlüssels. Doch Hilfe naht! Robin macht sich auf, um die Prinzessin zu befreien. Abwechselnd wird jetzt gewürfelt und von Versteck zu Versteck gehopst. Dank magnetischer Figuren hört man schnell, wenn man auf dem Schlüssel steht. Aber in welches Schloss gehört der Schlüssel? Wenn man richtig trifft, springt die Prinzessin mit einem Freudenhüpfer aus ihrem Gefängnis.

Deshalb ist es mein Favorit: "Ein besonderes Spiel mit tollen Extras, die jedes Mal wieder für Begeisterung sorgen. Und immer wieder die Spannung: Passt der Schlüssel oder darf der Zauberer ihn nochmal verstecken? Immer wieder ein Highlight: die hüpfende Prinzessin, wenn man das richtige Schloss erwischt und den Zauberer überlistet hat."
Geeignet für zwei bis vier Spieler ab 5 Jahren. 

 


Doro empfiehlt: HIVE

Darum geht's: Gespielt wird mit elf sechseckigen Spielsteinen: die Bienenkönigin, zwei Spinnen, zwei Käfer, drei Ameisen und drei Grashüpfer. Nun versucht man anhand von Legen und Ziehen der Steine die Bienenkönigin des Gegners einzukreisen, dabei hat jede Insektenart eigene Fähigkeiten. Die Insekten müssen immer zusammen bleiben man darf den Schwarm nicht trennen.

Deshalb macht es Spaß: "Ein absolut spannendes Spiel, vergleichbar vielleicht mit Schach! Das Spiel ist einfach, aber wunderschön gestaltet und man kann es toll mitnehmen, da man kein Spielbrett braucht. Ich bin kein großer Spielfan, aber Hive macht mir Spaß!"
Geeignet für zwei Spieler ab 9 Jahren. 

 

Gabriele empfiehlt: Scotland Yard

Darum geht's: Und noch ein Evergreen der Brettspiele! Scotland Yard jagt den mysteriösen Mister X durch die Londoner Innenstadt. Der Verfolgte kann durch geschicktes Legen falscher Fährten seine Gegner abschütteln und mit U-Bahn, Bus oder Taxi fliehen. Durch gemeinsames Beraten und geschicktes Kombinieren wird der Abstand immer kleiner, doch sobald Mister X die Fähre benutzt, sind all seine Spuren verwischt und die Detektive stehen wieder vor einem Fragezeichen.

Deshalb ist es mein Favorit: "Dadurch, dass nicht jeder für sich spielt, sondern alle ein gemeinsames Ziel verfolgen, bleibt es auch über eine längere Spieldauer spannend – sowohl für Kinder als auch für Erwachsene."
Geeignet für zwei bis sechs Spieler ab 8 Jahren 

 

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