7 Fragen an... Priska Amstutz

Als ehemalige Herzblut-Züricherin ist Priska Amstutz nun beeindruckte Flimser-Bergbewohnerin. Sie bloggt, hat einen wunderbaren Online-Shop und führt zusammen mit ihrem Mann die Arena Flims. Sie liebt das Leben und vor allem ihre Kinder und das spürt man in allem, was sie macht.

7 Fragen an... Priska Amstutz

© Priska Amstutz

7 Fragen an... : Priska Amstutz

Selma und Emil daheim in Flims © Priska Amstutz

7 Fragen an: Priska Amstutz

Emil zeigt seine Liebe zu Kater Freddy © Priska Amstutz

7 Fragen an... Priska Amstutz

Eines der Designzimmer der Arena Flims © Arena Flims

Premiere bei HIMBEER und den 7 Fragen: Wir bekamen Antworten einer tollen Frau aus der Schweiz!

Priska Amstutz liebt das Land, in dem sie lebt. Mitten in den Flimser Bergen führt sie zusammen mit ihrem Mann die Arena Flims, wozu eine Lodge, ein Gästehaus, ein Club und ein Restaurant gehören. Ursprünglich kommt Priska aus dem Medienbereich. Nachdem sie in Zürich studiert hat, ist sie verschiedenen Medienjobs nachgegangen, teils im Verlagsleben, teils im journalistischen Bereich. Ihr Mann ist eigentlich Filmemacher.

Obwohl Priska Zürich heiß und innig liebt und auch nichts dagegen gehabt hätte, mit ihrer Familie dort zu leben, wurde nach Fertigstellung eines großen Filmprojekts spontan die Leitung des Hotels in Flims frei. Die Arena Flims ist ein Familienbetrieb der Familie von Priskas Mann und so entschieden sie sich, die Leitung zu übernehmen und das Leben in den Bergen und im Hotelbetrieb mal auszuprobieren. Ihre Tochter Selma hatten sie zu diesem Zeitpunkt schon und Sohn Emil war auf dem Weg.

In der Schwangerschaft hatte Priska dann tonnenweise Zeit, um Blogs zu lesen und um jede Menge Kinderzimmer- und Babyartikel aus der ganzen Welt zu bestellen – in dem Bergdorf, in dem sie nun leben, ist es nicht so einfach, mal eben mit der Tram in die Stadt zu fahren und schnell etwas zu besorgen. Aus dieser Situation entstand noch während der Schwangerschaft mit Emil die Idee zu ihrem heutigen Blog Miez Meets.

Bis kurz vor dem ersten Geburtstag von Sohn Emil hatte Priska jede Menge mit dem kleinen Mann zu tun, legte dann aber richtig los, und ist seither richtig vernarrt ins Bloggen, in die Community. Auf Miez Meets bloggt sie über "Freudvolles  aus einem Leben mit Kind und Kegel" und zeigt der Welt Schönes aus Kindermode, Kinderzimmer oder auch einfach aus dem alltäglichen Glück.

Durch ihre Freundschaft zu Mary, einer – wie Priska sie nennt Shopping-Königin – entstand schnell der Onlineshop We Love You Love dazu. Beide Frauen wurden oft gefragt, wo sie denn die schönen Babykleider, die perfekte Kinderzimmerdeko, die brauchbare Wickeltasche etc. herhatten. So entschlossen sie sich irgendwann, all diese Sachen, die ihnen und ihrem Umfeld so gefallen, unter einem eigenen Shop-Dach anzubieten. Da sie nicht am selben Ort leben und den Shop beide als Hobby betreiben, dachten sie sich, sie beginnen erst einmal mit einem E-Shop. Ob sie nicht irgendwann vielleicht einmal einen richtigen Laden in Zürich eröffnen, bleibt offen.

HIMBEER ist durch ihren stilvollen Miez Meets Blog auf Priska gestoßen. Als sich dann noch herausstellte, dass sie ein Hotel leitet und auch noch einen Onlineshop hat, welche beide mindestens ebenso schön sind, mussten wir sie einfach für unsere 7 Fragen haben und sind froh, dass wir Priska dazu begeistern konnten.

Nun wissen wir schon, wo wir bei unserem nächsten Besuch in der Schweiz unbedingt hin wollen, aber lest selbst!

 

Was hast du dir ganz anders vorgestellt, bevor du Kinder hattest?
Ich hatte kaum Vorstellungen – noch während der Schwangerschaft war die Idee, bald ein Kind zu haben ganz abstrakt und vage. Was mich überrascht, ist das Level an Mitgefühl, das ich mit Mit-Eltern entwickle. Vor allem wenn Eltern mit schweren Krankheiten ihrer Kinder umgehen müssen, aber auch wenn es bei getrennten Eltern-Paaren schwierige Situationen gibt – die Vorstellung wie sich die Leute fühlen müssen, die beispielsweise ihre Kinder nur alle zwei Wochen sehen, spüre ich beinahe körperlich. Deswegen schaue ich keine Filme oder lese keine Bücher, die den Verlust von Kindern zum Thema haben, das ist mir zu intensiv.

Ach ja, und ich hätte nie gedacht, dass ich mit so wenig und so oft unterbrochenem Schlaf doch noch plusminus funktionieren kann. Und damit verbunden auch, dass ich meinen Kindern alles verzeihe, auch wenn sie mir allen Schlaf und den letzten Nerv rauben.

Wir würdest du deinen Erziehungsstil beschreiben?
Entspannt mit Hang zu ungeduldigen Zwischenphasen. Vielleicht ein wenig zu sehr auf Logik bedacht, wobei ich gelernt habe, die kindliche Logik als ebenbürtig anzuschauen. Mit dem Wunsch vor Augen, dass meine Kinder selbstsichere, selbstständige, glückliche, geliebte, faire und nette Jugendliche und Erwachsene werden.

Was tust du am liebsten, wenn du mal ohne Kinder bist?
Schlafen. Lesen. Reisen. In Ruhe ein Gespräch führen.

Was finden deine Kinder richtig blöd an dir?
Der Kleine: Dass ich ihm die Haare wasche.
Die Große: Dass ich meist auf ein bis zwei Lagen Kleidung mehr bestehe als sie.

Was ist das Schönste am Leben mit Kindern?
Das Miterleben wie sie das Leben kennenlernen – all die ersten Male, die Entdeckung und Eroberung der Welt. Und die innigen Momente wenn alle zufrieden, entspannt, glücklich auf der gleichen Welle reiten.

Was ist euer liebstes Familienrezept?
Das ist echt schwierig, die Große hat fast nichts gern, der Kleine eigentlich mehr, guckt ihr aber das Nicht-Gern-mögen ab... Omeletten mögen alle, die Kinder mit süßem, die Eltern mit salzigem Belag. Und Raclette im Winter.

Was sind eure Lieblingsempfehlungen für Unternehmungen?
Natürlich Ausflüge in die Schweizer Berge – am besten nach Flims. Für den Zürcher Zoo hatte ich, bis wir wegzogen, eine Jahreskarte, der ist umwerfend. In Zürich gibt es einige Cafés, wo auch die Kinder gerne sind, das Für Dich hat hier Vorarbeit geleistet, und da ist auch die Bäckeranlage, ein kleiner Park mit Spielplatz und weiterem Café nicht weit.

 

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