7 Fragen an... Jules Villbrandt

Dass es manchmal ganz gut ist, ins kalte Wasser zu springen, kann Jules Villbrandt jetzt aus Erfahrung sagen. Die freie Fotografin und Bloggerin ist schon früh Mutter geworden. Ihre Fotografien zeigen, dass sie die Fähigkeit besitzt, das Schöne im Detail zu entdecken. Wie ihr das im alltäglichen Leben mit Kind gelingt, könnt ihr im HIMBEER-Interview lesen.

© Jules Villbrandt

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Jules und Justus © Jules Villbrandt

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© Knesebeck

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Schnittblumenliebe meets Streetstyle © Jules Villbrandt

Eigentlich kommt Jules Villbrandt gar nicht aus der Großstadt. Aufgewachsen ist sie auf dem Land, in Brandenburg. Jetzt hat Berlins kreative Szene sie verschluckt und ihre ausdrucksstarken Fotos finden sich auf Internetseiten, Blogs und ab März auch in gebundener Form. Die freie Fotografin und Bloggerin hat in ihrem ersten Buchwerk  Der Mama Styleguide gemeinsam mit Janine Dudenhöfer unterschiedliche Mütter im Kind-Alltag porträtiert und inspiriert damit Schwangere und andere Mütter zu ihrem ganz persönlichen Stil.

Nach ihrem Studium an der UdK Berlin entschloss Jules sich dazu Fotografin zu werden und ihr eigenes Onlinemagazin Herz&Blut zu gründen. Stöbert man durch die zahlreichen Beiträge fällt es nicht schwer zu erraten, wo die fotografischen Schwerpunkte der 29-Jährigen liegen: Interior, Menschen und Streetstyle, hier und da ein bisschen Food Fotografie und eine Hang zu Schnittblumen.

Mit ihrem Sohn Justus (7) wohnt Jules in Berlin-Wedding und ist nicht nur Vollblut-Künstlerin, sondern auch Mutter. Wie es Schnitzel mit Möhren und Kartoffeln gelingt, die Familie für wertvoll schöne Momente in der Küche zu vereinen erzählt sie in unserem Interview:

Was hast du dir ganz anders vorgestellt, bevor du ein Kind hattest?
Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir nicht viele Gedanken gemacht, wie es mein Leben ändern wird. Ich war ziemlich jung (22) und ja bestimmt auch ein stückweit naiv. Im Nachhinein denke ich jedoch, es ist manchmal vielleicht ganz gut, ins kalte Wasser zu springen. Aber eine Sache, die ich gelernt habe, ist die unglaubliche Müdigkeit, die dich als Mama manchmal überkommt, mit der ich so nicht gerechnet habe.

Wie würdest du deinen Erziehungsstil beschreiben?
Hui, das ist schwierig und schwer zu definieren. Ich glaube es ist einfacher, die Art unserer Beziehung zu beschreiben. Mein Sohn Justus und ich sind eine Art Team. Wir sind Freunde, bei dem ich von Zeit zu Zeit auch mal nicht Freundin sein darf, sondern Autorität. Das versteht er jedoch sehr gut.

Was tust du am liebsten, wenn du mal ohne Kind bist?
Rausgehen, Freunde treffen. Aber das mache ich auch gern mit Kind.

Was findet dein Kind richtig blöd an dir?
Habe mal kurz nachgefragt. Dass ich nicht jedes Legoset kaufe.

Was ist das Schönste am Leben mit Kind?
Das Lachen, die bedingungslose Liebe und das neue Insiderwissen über Star Wars, Ninjago und Co.

Was ist euer liebstes Familien-Rezept? 
Schnitzel mit Möhren und Kartoffeln. Da sind wir alle zusammen in der Küche. Papa schält Kartoffeln und Möhren, das Kind paniert und Mama kommandiert und brät.

Was sind eure Lieblingsempfehlungen für Unternehmungen? 
Letzte Woche war Justus bei seinem ersten Konzert von Deine Freunde und will da ab jetzt bis ans Ende seiner Tage hingehen. Das war ziemlich cool für ihn. Ansonsten liebt er es, auf Karls-Erdbeerhof zu fahren oder ins Kino zu gehen.

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