7 Fragen an... Indre Zetzsche

M i MA - Ein wunderbarer Lifestyle Blog, in den es sich prima eintauchen lässt. Geschrieben von der Wahlberlinerin Indre Zetzsche, die an diesem Ort ihre Leidenschaft für schöne Dinge, die Liebe zur Kultur und die Lust am Schreiben zum Ausdruck bringt.

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Indre mit ihrem großen Mi und der kleinen Ma. © Nicola Holtkamp

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Entspannt im Café die ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen genießen. © Nicola Holtkamp

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Unterwegs in ihrem Berliner Kiez. © Nicola Holtkamp

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Bei Indre zuhause. © Nicola Holtkamp

Einen Blog, den es regelmäßig zu besuchen lohnt ist M i MA. Es ist nicht nur einer unter vielen Lifestyle Blogs, sondern ein Lifestyle Blog mit Tiefgang, wie Indre Zetzsche, die Frau, die diesen betreibt, selbst sagt. Und Recht hat sie. Egal ob Indre über neue Wohn- und Einrichtungsideen berichtet, persönliche Ausflugstipps für's Berliner Umland und ihren Berliner Kiez gibt, oder kreative DIY Anleitungen vorstellt - ihr Sinn für Stil, Design und Ästhetik spiegelt sich in allen Beiträgen wieder.

Indre ist zweifache Mutter, studierte Kulturwissenschaftlerin und berät beruflich Kunden zu Themen wie z.B Nachhaltigkeit, Kommunikation oder Innovation und "neue Arbeit". Ihre Leidenschaft für schöne Dinge, die Freude am Schreiben und das wache Auge für interessantes, besonderes Design und anspruchsvolle Ästhetik hat Indre behalten und bringt all dies auf ihrem Blog zum Ausdruck. Wenn ihr auf der Suche nach Gestaltungs- und Einrichtungsideen für euer Zuhause seid, findet ihr bei M i MA viel Inspiration. Nicht nur tolle Möbel und Wohnaccessoires stellt Indre vor, sondern lässt ihre Leserinnen und Leser auch an der Einrichtung ihrer eigenen Wohnung teilhaben, von der Raumaufteilung bis zur Auswahl der Wasserhähne. Zwischen einer Vielzahl von "Tags", wie z.B Kinder, Fundstücke oder Auszeit verbergen sich Reiseberichte, Rezepte oder die Vorstellung wunderbarer Blogs oder Magazine aus der digitalen und analogen Welt. dass Indre obendrein auch noch kreativ und handwerklich begabt ist, versteht sich von selbst. Eines ihrer schönen  DIY Anleitungen, ein zauberhaftes Frühlingstuch, haben wir in unserer Rubrik Selber machen vorgestellt.

Wieso sie ihren Erziehungsstil "akademisch" nennt, welchen Reiz es haben kann einfach mal nur an die Decke zu starren und wieso ihr manchmal Margeriten aus den Ohren wachsen, könnt ihr im Folgenden lesen.

 

1. Was hast du dir ganz anders vorgestellt, bevor du Kinder hattest?
Als ich mit 20 Jahren erstmals Mutter wurde, dachte ich, dass mich diese Rolle ganz und gar ausfüllen würde. Dem war mitnichten so.

Als ich – um einiges erfahrener – 36jährig ein zweites Mal Mutter wurde (ich habe zwei Einzelkinder), hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich mein Leben mal als "Flughafen" und meinen Mann als "Logistik-Partner" bezeichnen würde ...

2. Wie würdest du deinen Erziehungsstil beschreiben?
Akademisch. Ich formuliere zu viele Fragesätze statt Anweisungen zu geben und bin dann mit der Antwort überfordert.

Beispiel 1:
Ich: "Kommst du jetzt bitte?"
Sie: "Nein."

Beispiel 2:
Ich: "Ziehst du dich bitte an?"
Sie: "Nein."

Dies sind nur zwei kleine Anschauungsbeispiele, die sich quasi allmorgendlich wiederholen und mich an meiner Lernfähigkeit zweifeln lassen. Aktuell übe mich im lauten Formulieren von Aufforderungssätzen und hoffe, dass sie mir alsbald leicht(er) über die Lippen kommen: "Komm bitte!", "Zieh dich an!"

3. Was tust du am liebsten, wenn du mal ohne Kinder bist?
An die Decke starren.

4. Was finden deine Kinder richtig blöd an dir?
Dass ich zu viel rede (wahlweise diskutiere oder erkläre) statt klare Ansagen zu machen (siehe Frage 2).

5. Was ist das Schönste am Leben mit Kindern?
Dass wir die Welt zusammen neu entdecken können. Dass sich zwei kleine Arme um meinen Hals legen und mir eine feine Stimme ins Ohr flüstert: "Ich lieb dich, Mama.". Dass ich meinen Großen ansehe und mir vor Freude Margeriten aus den Ohren wachsen, weil er so wunderbar geraten ist. Dass ein kleines Mädchen mit meinen großen Schuhen durch die Wohnung stakst und das Frau-Sein neu erfindet. Dass ein junger Mann so selbstständig, sicher und klug durch das Leben geht. Und ... ach, weil es so schön ist, einen Menschen so zu lieben ...

6. Was ist euer liebstes Familien- Rezept? 
Bananenbrot zum Frühstück, zum Mittagessen, Kaffee oder Abendbrot. Schmeckt einfach immer. Mit Butter und Marmelade oder pur.
Das Rezept findet ihr auf meinem Blog: http://www.m-i-ma.com/2013/04/a-us-z-ei-t-w-o-ch-e-n-en-d-e-b-n-n-en.html

7. Was sind eure Lieblingsempfehlungen für Unternehmungen? 

Kultur:
- Technikmuseum und Spektrum
- Kinderkonzerte in der Philharmonie
- Marionetten- und Schattenspiel im Puppentheater Berlin

Essen in Schöneberg:
Pizza Club für unkomplizierte, leckere Pizza
Jäger und Sammler für das besondere Essen
NEM für authentische vietnamesische Küche
L´Épicerie für den kleinen Hunger nach der Kita

Ausflüge:
- Park am Gleisdreieck
Tempelhofer Freiheit
Teufelsberg und Ökowerk
- mit dem Rad durch den Grunewald
- ein Wochenende auf Gut Tornow
- ein Sonntag in Ribbeck und Umgebung

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