7 Fragen an... Christoph Kraemer

Wir geben es zu, HIMBEER ist begeistert von Bloomon! Umso mehr freuen wir uns, dass wir Christoph Kraemer für unsere 7 Fragen an... gewinnen konnten. Der äußerst sympathische Berliner hat aber nicht nur ein Händchen für Blumen, sondern auch für Kinder. So erklärt er seiner Patentochter Emma und ihrer Schwester Matilde gerne die Welt und führt sie an kulinarische Köstlichkeiten heran.

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Christoph Kraemer mit seiner Patentochter Emma und ihrer Schwester Matilde © Christoph Kraemer

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© Bloomon

Christoph Kraemer sorgt als Co-Founder und Managing Director von Bloomon Deutschland dafür, dass frische und wunderschöne Blumenbouqets zu uns nach Hause geliefert werden. Nach einigen, sehr unterschiedlichen Stationen in den USA, Spanien, Osteuropa und Südostasien ist er jetzt ganz und gar den Blumen verfallen. Zu den Städten, die bisher schon von Bloomon beliefert werden, sollen in Zukunft noch viele weitere kommen.

In seiner Freizeit spielt Christoph Kraemer gerne Trivial Pursuit und singt Karaoke. Um sich dabei nicht immer zu blamieren, würde er allerdings gerne einmal Gesangsstunden nehmen. Im Interview hat er uns verraten, worauf er bei der Erziehung von Kindern Wert legt, was ihn besonders fasziniert, wenn er mit seiner Patentochter Zeit verbringt, und warum ein Besuch im Pergamonmuseum so wichtig ist.

Was hast du dir ganz anders vorgestellt am Leben mit Kindern? 
Ich habe ja keine eigenen Kinder und liebe dafür meine norwegisch-kolumbianische Patentochter Emma und ihre Schwester Matilde umso mehr. Eine der größten Überraschungen ist zweifelsohne immer wieder, wie unvoreingenommen Kinder sind. Als die beiden das erste Mal zu Besuch waren, haben sie gefragt, wo mein Partner und ich denn schlafen. Wir haben ihnen dann erklärt, dass wir genauso wie ihre Eltern ein Bett teilen und damit war das Thema für sie erledigt.

Was findest du bei der Erziehung von Kindern wichtig?
Ich glaube, dass es wichtig ist, Kindern den Spielraum zu geben, sich frei zu entfalten. Ich persönlich finde es schwierig, wenn Eltern den Alltag ihrer Kinder von früh bis spät durchplanen und sozusagen ihren kompletten Lebenslauf vorgezeichnet haben. Die einzigen Punkte, bei denen ich „Strenge“ walten lasse, auch meiner Patentochter gegenüber, ist, dass nach dem Spielen wieder aufgeräumt werden muss und dass es wichtig ist, Tischmanieren zu haben.

Was tust du am liebsten in deiner Freizeit?
In meiner Freizeit spiele ich am liebsten entweder Trivial Pursuit oder Strategiespiele. Risiko war in meiner Jugend mein absolutes Lieblingsspiel und ich habe irgendwann sogar angefangen, meine eigenen Weltkarten mit imaginären Ländern zu zeichnen. Da ich auch schon immer ein Geschichtsnarr gewesen bin, habe ich dann historische Ereignisse, wie Revolutionen oder Wahlen, in den Spielverlauf mit eingebaut. Mittlerweile bin ich natürlich auf Online-Strategiespiele umgestiegen.

Was findet deine Patentochter richtig blöd an dir?
Bisher, hoffe ich, noch nichts. Ich bin ja der coole Patenonkel aus Berlin. Sie haben jedoch eindeutig Schwierigkeiten sich vorzustellen, wie das Leben vor ihrer Zeit gewesen ist. So haben sie allen Ernstes gefragt, wie denn unser Leben „in den alten Zeiten“ ohne Strom gewesen sei.

Was ist das Schönste, wenn du mit den Kindern zusammen bist?
Dass ihre Unvoreingenommenheit so wunderbar entwaffnend ist.

Was kochst du gern für die ganze Familie? 
Ich bin mütterlicherseits Franzose und liebe es zu kochen. Jedes Neujahr zelebrieren wir in engstem Freundeskreis mit einem von mir kreierten mehrgängigen Menü. Letztes Jahr gab es da, zum Beispiel, eine Maronencremesuppe, die ganz einfach vorzubereiten ist: Etwas Schalotten und Knoblauch anschwitzen und dann die gekochten Maronen mit Wildfond im Verhältnis 1:2 zum Kochen bringen. Danach eine Packung Crème Fraiche unterrühren und das Ganze pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und Bacon- oder Katenschinkenwürfel zur Dekoration oben drauf. Voilà. Das Einzige, was ich etwas schade finde, ist, dass Emma momentan noch nicht sehr experimentierfreudig ist, wenn es ums Essen geht. Aber ich habe als Kind und, wie gesagt, halber Franzose auch nur Emmentaler gegessen und kann mir heute ein Leben ohne französischen Käse nicht mehr vorstellen. Dafür war Matilde von der Suppe regelrecht begeistert.

Was sind deine Lieblingsempfehlungen für Unternehmungen? 
Ein Muss bei jedem Berlinbesuch ist meiner Meinung nach eine Visite des Pergamonmuseums. Wir haben Emma mit vier Jahren den Pergamonaltar und das Ischtar-Tor gezeigt. Ein Jahr später nahm sie an der Schule das babylonische Exil der Juden durch und konnte stolz berichten, dass sie das Tor mit eigenen Augen schon gesehen hatte. Mich hat es überrascht, dass sie sich trotz ihres Alters daran erinnern konnte und ihr hat es wahrscheinlich erlaubt, einen direkten Bezug zur Geschichte zu haben.

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